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Kunstdruck | Carl Spitzweg | Leinwandbild | Bilderrahmen | Spätromantik

Kunstdrucke von Franz Carl Spitzweg auf leinwandbilder.com

Das Leben des Franz Carl Spitzweg 5.2.1808 – 23.9.1885

Franz Carl Spitzweg war ein deutscher Maler, geboren wurde er in München. Er gehörte zwei Malerepochen an, was ja bekanntlich bei einigen weltbekannten Malern zutrifft. Spitzweg gehörte zur Epoche des Biedermeier. Da man das Biedermeier jedoch kunstgeschichtlich zur Spätromantik zählt, wirkte Spitzweg durch sein malerisches Schaffen in diesen beiden Epochen.

Romantik: Ende des 18.Jahrhunderts, ca. zu Beginn der französischen Revolution 1785. Der Höhepunkt der Romantik war in etwa 1800 bis 1815.

Spätromantik: Die Spätromantik zählte kunstgeschichtlich in die Zeit von 1815 bis ca. 1850/60. Wir bemerken eine zeitliche Überschneidung mit dem Biedermeier bis ca. zur März-Revolution 1848.

Zeiträume und geschichtliche Hintergründe

Ende des Wiener Kongresses 1815 bis zu Beginn der bürgerlichen Revolution 1848 in den Ländern des deutschen Bundes entwickelte sich das Biedermeier. Mit der Bezeichnung Biedermeier ist in der politischen Geschichte der Begriff Restauration verknüpft. Diese bezieht sich auf die staatspolitische Entwicklung nach dem Ende der napoleonischen Besetzung. Prägende Schlachten dieser Zeit war die Völkerschlacht bei Leipzig bzw. die Niederlage Napoleons bei Waterloo. Zeitzeugen dieser geschichtlich brisanten Zeit waren z.B. die Literaten Heinrich Heine, Georg Büchner oder auch Karl Marx. Diese emigrierten dann aufgrund der restriktiven Verbotsgesetze der Karlsbader Beschlüsse, erstellt von Fürst von Metternich.
Ein typischer Vertreter der Spätromantik und des Biedermeier ist Spitzweg mit seinem Bild „Der Sonntagsspaziergang“ von 1841, auf das www.leinwandbilder.com später noch ein wenig eingehen möchte.

In der Epoche des Biedermeier entsteht durch die politischen Zustände eine eigene zeitgenössische Kultur und Kunst. Man flüchtete in seine eigene idyllische Welt und zog sich so immer mehr in das Privatleben zurück. So entwickelte sich das menschliche Miteinander prägnant und es formte sich überwiegend in den deutschsprachigen Ländern eine eigene geschichtlich-kulturelle Epoche heraus. Diese setzte sich in der gesamten Gesellschaft durch, wir sprechen von der bildenden Kunst, der Literatur, der Musik, der Innenarchitektur, der Mode, eben von allem, was unser gesellschaftliches Leben so wertvoll macht. Zunächst stellte sich diese Epoche als kleinbürgerlich und provinziell dar.

Wenn man sich mit Spitzweg befasst und die Auswahl seiner Motive bewundert, bemerkt man, dass dieser Künstler in diese Epoche, in diese Zeit passt. Die staatspolitische Entwicklung hatte das zeitgenössische Kulturgut maßgeblich beeinflusst.

Die Menschen zogen sich gesellschaftspolitisch zurück und verschanzten sich in die Geborgenheit der eigenen Familie bzw. suchte man sich einen dazugehörigen Freundeskreis.

In das Umfeld von Spitzweg gehörten z.B. die Malerkollegen Heinrich Bürkel, Wilhelm Busch, Eduard von Schleich u.a. Auch sein jüngster Bruder Eduard war sehr oft an seiner Seite und begleitete ihn auf seinen vielen Reisen und Wanderungen.

Spitzweg war sehr oft mit Notizbuch und Zeichenblock unterwegs und hielt Ausschau nach Motiven, die köstlich in diese Zeit passten. Spitzweg schaffte es in seinen Werken, das Lebensgefühl der Menschen unnachahmlich wieder zu geben. Seine Lebensaufgabe – das Malen, Zeichnen und Erzählen seiner Umweltverhältnisse, löste er genial und unvergleichbar.

Eine große Zahl seiner Bilder gehört thematisch und anschaulich auch in unsere heutige Zeit und haben nichts an ihrer Wahrhaftigkeit verloren. Der heute lebende moderne Mensch glaubt sich in der Erzählweise der Bilder von Spitzweg nicht zurückversetzt, sondern befindet sich gedanklich in der Gegenwart.

Spitzweg wurde durch sein Elternhaus nicht auf eine künstlerische berufliche Laufbahn vorbereitet. Sein wohlhabendes Elternhaus schaffte finanzielle Unabhängigkeit und eine behütete Kindheit. Seine Verwandtschaft mütterlicherseits waren Großhändler auf den Geschäftsfeldern Obst und Gemüse. Väterlicherseits war die Basis zu einer relativ gut funktionierenden Tätigkeit der Handel mit überseeischen Gewürzen, mit Spezereien. Simon Spitzweg betrieb eine gut gehende Gemischtwarenhandlung.

Durch Erbschaft – seine Mutter starb bereits 1819, sein Vater verstarb 1828 – erhielt Franz Carl Spitzweg eine finanzielle Unabhängigkeit. Dies ermöglichte ihm, nach seiner Ausbildung zum Apotheker (1825-1829) seinen unumstößlichen Entschluss, den künstlerischen beruflichen Werdegang umzusetzen. Sein Talent in dieser Richtung hatte sich schon früh angekündigt. Schon als Jugendlicher vor Beginn seiner Lehrzeit zeichnete und malte er schon leidenschaftlich gern, mit großem Talent.

Während seines ersten Arbeitsjahres als Apotheker baute er bereits Kontakt zu Theaterleuten auf. Diesen Zeitabschnitt genoss er sehr, später entwickelte sich der Wunsch, sich als Theaterfachmann ebenfalls zu betätigen. Dabei interessierte ihn vor allem die Regie, die Ausstattung und die Kulissenmalerei. Die dadurch gemachten Erfahrungen nutzte er sein ganzes späteres Leben. Künstlerisch, bei der Erstellung seiner Bilder nutzten ihm seine Kenntnisse in der Bühnentechnik bei der Hell- und Dunkelmalerei. Er nutzte die Lichteffekte von ihm bekannten Bühnenkompositionen, die hell und dunkel Situationen boten.

Vor seiner Zulassung als Apotheker studierte er notwendigerweise Pharmazie und Botanik drei Jahre lang. Die Fachrichtungen seiner Studiengänge halfen ihm später auf seinem Weg als Kunstmaler. Spitzweg hat nie eine Kunstakademie besucht. Dafür begann nun eine ausgeprägte Reise- und Wandertätigkeit mit Freunden und Künstlern. Ohne seinen Notizblock und Zeichenstift traf man ihn nie an. Dadurch war er in der Lage, wieder daheim angekommen, an seiner Staffelei seine gesammelten Motive künstlerisch zu verarbeiten. Das Ergebnis ist sein bedeutendes und geniales Lebenswerk. Spitzweg starb im September 1885 in München. Er wurde 77 Jahre alt.

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www.leinwandbilder.com zeigt die Schönheit und Originalität eines typischen Spitzweg Kunstwerkes an – Der Sonntagsspaziergang von 1841

Deutlich herausgearbeitet hat Spitzweg bei diesem Werk die Liebe zum Privatem, Vater, Mutter, Kinder und die dazu gehörende Marschfolge. Der Vater gibt die Richtung vor, alle übrigen Familienmitglieder folgen im entsprechenden Abstand, fein herausgeputzt, schön bunt, überhaupt nicht sportlich, aber standesgemäß. Die Landschaft – ein Getreidefeld ist fantastisch dargestellt und zeigt die Kunst Spitzwegs genial in seiner Wiedergabe. Auch das Hell und Dunkel wird am Rande des Feldes dargestellt. Der offensichtlich gut genährte Vater an der Spitze der Marschordnung lässt den häuslichen, familiären Eifer seiner Gattin erkennen. Der Himmel zeigt eine sonntägliche Farbe, nach der Beendigung des Spazierganges wird man schweißgebadet zu Hause ankommen, die Kleider wechseln und sich kühlen Getränken widmen.
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