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Kunstdrucke von Paul Gauguin auf www.leinwandbilder.com

Aus dem Leben des Eugene Henri Paul Gauguin 1848 - 1903

Paul Gauguin war ein französischer Maler, der im Zuge seines Lebenswerkes immer deutlicher die Malerei in seinem Heimatland beeinflusste, aber auch die europäische Kunstgeschichte maßgeblich mitbestimmte.

Im Wesentlichen vertrat er die Richtung der Impressionisten oder genauer gesagt der Spät- oder Post Impressionisten und entwickelte sich so zu einem Maler, der die Epoche des Eximpressionismus einleitete und prägte. Ebenso wie einige seiner berühmten Malerkollegen, z.B. Vincent van Gogh, der später ausführlicher erwähnt wird.

Gauguin beeinflusste durch seine Art Bilder zu konzipieren, zu erzählen und zu malen, er erreichte hierbei die Nabis und nahm so Einfluss auf sie Entwicklung des Symbolismus. Die Nabis erkennen wir dabei als Gruppe symbolistischer Maler, die sich bereits 1888 in Paris bildete. Der Symbolismus verbreitete sich etwa 1890 als Gegenströmung zum Naturalismus. Gauguin gehörte zu den Künstlern, die es anstrebten, in ihrer Malkunst zu etwas Neuen zu kommen, zu einer Verkettung bzw. zu einer Vereinigung verschiedener geistiger Elemente, auf Althergebrachten aufbauend, zu einem neuen umfassenden Ergebnis zu gelangen. Es sollte etwas neues Ganzes geschafft werden – betitelt als Synthetismus. Von den damaligen Zeitgenossen schwer zu verstehen und auch heute nicht leicht zuzuordnen. Bei Gauguin jedoch an seiner typischen Darstellungsweise an seinen Bildern zu erkennen. Am bekanntesten wurde er durch seine Bilder aus seiner geliebten Wahlheimat, der Südsee.

Gauguin wurde 1848 in Paris geboren. Sein Vater war Journalist, die Mutter war die Tochter der Schriftstellerin Flora Tristan, die durch mehrere sozialistische Werke bekannt geworden war. Durch die Wirren der Februarrevolution 1848 war die Familie aus politischen Gründen gezwungen, Frankreich zu verlassen. Die Geburtswurzeln seiner Mutter lagen in Peru, daher war es naheliegend, hauptsächlich aus verwandtschaftlichen Gründen, sich auf die Reise nach Peru zu begeben. Unglücklicherweise verstarb während der Überfahrt der Vater von Paul Gauguin an einem Herzinfarkt. Die Mutter von Paul und seiner Schwester, die Aline Marie Chazal, war nun alleine verantwortlich für die kleine Familie. Sie lebten einige Jahre in Lima bei Verwandten. Der Bürgerkrieg 1853 in Peru nahmen sie jedoch als Anlass, um nach Frankreich zurückzukehren. Nach dem Besuch einer Internatsschule in einem Vorort von Orleans kehrte Paul zurück zu seiner Mutter nach Paris. Dort absolvierte er eine Marineschule und wurde so zunächst zu einem Seemann. Im Jahre 1867 verstarb seine Mutter und Gauguin war nun Vollwaise. Er erhielt als Vormund einen langjährigen Bekannten der Familie Gustave Arosa. 1871 beendete Gauguin die abenteuerliche Laufbahn als Seemann.

Im weiteren Verlauf seines Lebens ging es ihm relativ gut. Er bekam durch Vermittlung seines Vormundes eine Anstellung in einer Bank, wo er recht ordentlich bezahlt wurde. Sein bürgerlicher Lebensstil entwickelte sich positiv. 1873 heiratete er Mette Sophie Gad, eine Dänin. Die Ehe verlief zunächst glücklich, es wurden fünf Kinder gezeugt.

Schon in dieser Zeit, etwa um 1874 begann er mit der Malerei, zunächst um seine Freizeit sinnvoll auszunutzen und um seinem großen Hobby nachzugehen. Es gelang ihm 1876 sogar, ein Gemälde im Pariser Salon auszustellen. Dies war ein großer Erfolg, der Pariser Salon war ein begehrter Ausstellungsort, dem eine umstrittene Jury vorstand, welches jedes Bild subjektiv beurteilte und dann bestimmte, welcher Künstler ausstellen durfte.

In den kommenden Jahren ab 1879 beteiligte er sich an Gruppenausstellungen der Impressionisten und lernte dadurch bekannte Künstler dieses Malstils kennen, so unter anderen Degas, Manet und Renoir. Von nun an ab 1882 entschied er sich beruflich vollends für die Malerei, seinen Beruf als Bankangestellter verlor er aufgrund eines Börsenkrachs ohnehin.

Nun ist es mit dem Lebensunterhalt als selbständiger Maler nicht so einfach, die Anerkennung blieb aus und damit wurde die finanzielle Unabhängigkeit für seine Familie und sich enorm geschmälert. Dies beeinflusste fortan seinen Gemütszustand, das Familiengleichgewicht war dahin. Trotz eines Umzugs mit seiner Familie nach Rouen, weil dort die familiären Unterhaltskosten niedriger waren, verließ ihn seine Frau mit den Kindern. Sie zogen zurück in das Geburtsland seiner Frau und lebten fortan in Kopenhagen. Gauguin unternahm einen Versuch, sich ebenfalls in Kopenhagen niederzulassen, er scheiterte und zog zurück nach Paris, in ein Leben, das ihn seelisch verzehrte. Er begann ein Leben zwischen Paris und vielen Orten seiner inneren Sehnsucht, ein unruhiges Weiterentwickeln seiner Kunst, seine sich festigende Auswahl der Sujets.

Nach der Rückkehr aus Pont - Aven, einem bretonischen Fischer- und Künstlerdorf, begann er sich mit der Herstellung von Keramiken zu beschäftigen, auch um neue Geldquellen zu erschließen. Aber auch hier, obwohl die Keramiken durchaus kunstvoll waren, blieb der finanzielle Erfolg aus.

Ende des Jahres 1886 lernte er den Bruder von Vincent van Gogh kennen, den Pariser Kunsthändler Theo van Gogh. Diese Begegnung führt ihn zu einem wichtigen Abschnitt in seinem Leben, auf den noch ausführlicher eingegangen wird.

Zunächst begab er sich mit seinem Malerfreund Charles Laval nach Panama, um dort das einfache und unabhängige Leben zu finden, was es natürlich nicht gibt. Das Gegenteil war der Fall, seine finanziellen Reserven wurden komplett aufgebraucht und so verdingte er sich als Bauarbeiter und er arbeitet einige Zeit beim Aufbau des Panamakanals. Dies war eine Tätigkeit, die sicher für Bauingenieure und Architekten interessant und weiterführend war, der künstlerischen Entwicklung von Gauguin war dies nicht dienlich.

Sein Gesundheitszustand ließ zu wünschen übrig, das Geld war weg und so reiste er wieder zurück nach Frankreich. Die Bilder, die er trotz aller Widrigkeiten dort gemalt hatte, brachte er mit nach Frankreich zurück.

Durch seinen Bruder Theo näherte sich der damals ebenso wenig erfolgreiche Vincent van Gogh seinem Malerkollegen Gauguin an. Beide Künstler waren eine Zeit lang auf bemerkenswerte Art und Weise seelenverwandt, z.B. auf der Suche nach neuen Horizonten in der Malkunst. Van Gogh lebte damals in der südfranzösischen Stadt Arles in seinem berühmten gelben Haus.

Die Ideen, den van Gogh damals nach ging, waren durchaus bemerkenswert. Genauso gebeutelt und vertrieblich gedemütigt, wollte van Gogh eine Künstlergemeinschaft aufbauen und einen eigenständigen Vertrieb organisieren. Gauguin, den van Gogh bewunderte, sollte dabei eine führende Rolle einnehmen. Diesen Plänen folgend wurde Gauguin eingeladen und van Gogh hoffte auf einen baldigen Besuch, damit man gemeinsam über eine erfolgreiche Zukunft beraten könne. Auch künstlerisch sollten gemeinsame Schritte unternommen werden, um so erfolgreich eine gewisse vertriebliche Unabhängigkeit zu erzielen.

Die gut angedachten Pläne wurden in Angriff genommen, sie endeten jedoch letztendlich durch die völlig unterschiedlichen und individuellen Charaktere der beiden Künstler negativ.

Im Juli 1888 erhielt van Gogh die positive Nachricht, Gauguin würde kommen. Das gelbe Haus wurde entsprechend vorbereitet, sodass Gauguin dort wohnen und arbeiten konnte. Dabei entsteht der Anfang der Malerei der Sonnenblumenbilder von Vincent van Gogh.

Nach der Ankunft von Gauguin in Arles wird jedoch schnell klar, wie unterschiedlich diese beiden Künstler waren, von ihren Ansichten im Allgemeinen, aber auch von ihren künstlerischen Anlagen und Auffassungen her. Dennoch wurden in diesen gemeinsamen Schaffenswochen höchst anerkannte Werke von beiden Künstlern geschaffen, es war eine gewaltige produktive Zeit, die in großem Maße in die Kunstgeschichte einging.

Letztlich ist die angestrebte Zweisamkeit gescheitert, und damit auch die Pläne von van Gogh mit Blick auf die angestrebte Künstlergenossenschaft. Was zu erwähnen bleibt, ist die sogenannte Ohrläppchen Affäre.

Kurz vor der überstürzten Abreise Gauguins schneidet sich van Gogh ein Ohrläppchen ab, begibt sich in ein Krankenhaus und wird geheilt. Eine Begründung für diese unglaubliche Tat ist nicht überliefert und kann auch nicht mehr geklärt werden, aber Vermutungen sind erlaubt.

1891 erfüllte sich Gauguin einen langersehnten Traum von seinem zukünftigen Lebens- und Schaffensort und begab sich auf den Schiffsweg nach Tahiti, einer französischen Kolonie. Die Hoffnung auf sorgenfreies, schaffenshohes Leben ohne finanzielle Nöte erfüllte sich nicht.

Gauguin mietete sich eine armselige Wellblechhütte in einem kleinen Dorf und nahm sich eine 13- jährige als Lebensgefährtin und Modell. Es entstanden viele Bilder, die einen Eindruck widerspiegelten, wie sich Gauguin diese Welt immer wieder vorgestellt hatte, bunt und exotisch. Es entstanden 66 Tahiti bzw. Südsee Bilder. Aber Krankheit und finanzielle Not trieben ihn 1893 zurück nach Paris. Eine baldige durchgeführte Ausstellung seiner Bilder in Paris brachte kaum Erfolg. Eine unüberlegte Liebschaft tat ihr Übriges, er wurde bestohlen, verdiente kaum Geld und war krank. Seine Erbitterung brachte als Ergebnis eine Rückkehr nach Tahiti. Im Herbst 1895 traf er wieder in Papeete ein, baute sich wieder eine ärmliche Hütte und nahm sich wieder eine blutjunge Insulanerin als Lebensgefährtin ins Haus.

Seine finanzielle Situation war nach wie vor miserabel, aber noch schlimmer war sein Gesundheitszustand. Nicht nur die Beine schmerzten ständig, hinzu kam auch ein schlimmer Hautausschlag. Nähere ärztliche Untersuchungen diagnostizierten die Spätfolgen einer Syphilis. Hinzu kam die Nachricht vom frühen Tod seiner Tochter Aline. Viel schlimmer kann es einem Menschen nicht ergehen und trotz alledem malte er weiter und produzierte großartige Werke. Erst ein Selbstmordversuch beendete zunächst diesen Schaffensdrang und unterbrach sein geniales künstlerisches Werk. Von nun an war er gezwungen, regelmäßige ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Im Jahre 1900 gründete er eine eigene Zeitung und nutzt diese in aller Heftigkeit um gegen die damals herrschenden Beamten in der französischen Kolonialverwaltung Stimmung zu machen.

Schließlich gelang es ihm mit einem einflussreichen Kunsthändler einen Vertrag zu schließen, der ihm ein bescheidenes, aber regelmäßiges Einkommen bescherte. Die europäische Kunstwelt wurde endlich auf ihn aufmerksam und zwar nachhaltig.

Tahiti begeisterte ihn nicht mehr. Er zog auf die Marquesas Insel Hiva Oa, die ebenfalls zum französischen Kolonialreich gehörte. Wieder begann die gleiche Vorgehensweise – ärmliche Hütte, 14- jährige Lebensgefährtin, Zeugung einer Tochter. Ständiger Zwist mit der Obrigkeit, Angriff auf die Ungerechtigkeiten der katholischen Kirche. Die Folgen waren gerichtliche Auseinandersetzungen mit unangenehmen Ergebnissen für den Künstler.

Gauguin konnte nun seine Hütte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr verlassen und war nicht mehr in der Lage, kämpferische Schritte zu unternehmen.

Er starb 1903 mit nur 54 Jahren.

Sein geniales Werk beherrscht maßgeblich die Welt – Kunstgeschichte.

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- Die Wäscherinnen von Pont – Aven 1886
- Porträt des Vincent van Gogh 1888
- Tangsammlerinnen 1889
- Wie? Bist du eifersüchtig? 1892
- Gegrüßet seist du Maria 1891
- Der Markt 1892
- Herrliches Land 1892
- Der Tanz der Bretoninnen 1886
- Landschaft auf Martinique 1887
- Blaue Dächer bei Rouen 1884
- Frauen am Strand 1891
- Landschaft auf La Dominique 1903

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Porträt des Vincent van Gogh

In diesem Beitrag soll es nicht um eine Vorstellung Gauguin berühmtesten Bilder gehen, einen Südsee Kunstwerk. Hierbei soll es um ein Porträt gehen, das Gauguin von Vincent van Gogh anfertigte. Es wurde angefertigt während des Besuches von Gauguin bei van Gogh in Arles. Gauguin malte van Gogh während dieser eine malerische Weltsensation produzierte, dem Malen von Sonnenblumen. Das es sich hierbei um eine künstlerische Weltsensation handelte, begriff man in der Kunstgeschichte erst viel später. Hier entstand somit durch die Malkunst von Gauguin ein geniales Bild im doppelten Sinn.
Während van Gogh zum wiederholten Mal ein Motiv mit Sonnenblumen produziert, wird er von Gauguin porträtiert. Dabei nutzt er ein bereits produziertes Bild als Vorlage mit diesem Thema. Der Besuch von Gauguin fand ja im November/Dezember des Jahres 1888 statt, blühende Sonnenblumen gab es zu dieser Jahreszeit nicht. Daher dienten die vorhandenen Bilder zu diesem Thema von van Gogh als Modell für die Arbeit von Gauguin.
So konträr die beiden Ausnahmekünstler in ihren Ansichten, Stilweisen und künstlerischen Ansätzen auch waren, in einem jedoch sind sie eng verbunden; in ihrem Streben nach Veränderung, nach der Moderne in ihrem Kunstbereich. Letztlich profitierten beide durch diesen kunstgeschichtlichen wertvollen Besuch in Arles, sie fanden beide deutlich zu ihrem eigenen genialen Malstil.

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